E-Bike: Wie gut ist der Trend für Fitness und Gesundheit

E-Bike: Wie gut ist der Trend für Fitness und Gesundheit

E-Bikes boomen. 2020 verließen knapp zwei Millionen E-Bikes den Fahrradladen. Eine Fahrt mit dem E-Bike strengt nicht an. So das zentrale Verkaufsargument. Aber fördert das E-Bike auch Fitness und Gesundheit? Wie schlägt es sich ein E-Bike-Training in Sachen Kalorienverbrauch mit einem normalen Fahrrad? Bleibt beim E-Bike das Sportliche auf der Strecke? Wir klären auf und räumen einige Mythen zum Thema „E-Bike – Fitness und Gesundheit“ auf.
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4 E-Bike-Mythen zu Fitness und Gesundheit

Mythos 1: Beim E-Bike-Fahren verbrennt man keine Kalorien

Kalorien verbrauchst du beim E-Bike-Fahren nicht. So lautet eine häufige Meinung unter klassischen Radfahrern. Der Motor macht die Arbeit. Du sitzt bequem auf dem Sattel und trittst nur ein wenig in die Pedale. Dieser Mythos ist falsch.

Studien zeigen, beim E-Bike-Fahren purzeln die Kalorien. So hat der Hersteller Juiced Bikes selbst eine Studie in Auftrag gegeben. Die Teilnehmer strampelten 45 Minuten mit einem „Fatbike“, also einem Bike mit besonders dicker Bereifung, in abwechslungsreichem Gelände. Das Ergebnis: Im Schnitt verbrauchten die E-Biker knapp 500 Kalorien. Auf die Stunde hochgerechnet ergibt sich ein Kalorienverbrauch von ca. 660/h.

Solche Studien sind natürlich mit Vorsicht zu genießen. Die wenigsten fahren Fatbikes. Die Fahrsituationen variieren stark. Aber auch andere Studien zeigen: Beim E-Bike-Fahren verbrennst du ordentlich Kalorien. Andere Hersteller wie Bosch rechnen mit einem Kalorienverbrauch von etwa 300 Kalorien pro Stunde. 

Zum Vergleich: Beim rein Muskel-betriebenen Fahrrad verbrauchst du bei einer Geschwindigkeit bis 15 km/h etwa 200-300 kcal, bis 18 km/h: 300-400 kcal. Erst beim sehr sportlichen Fahren ab 28 km/h steigt der Verbrauch stark an und überschreitet die Grenze von 600 kcal.

Also: Im Alltag gibt es keinen gravierenden Unterschied zwischen E-Bike und Fahrrad.

Mythos 2: E-Bike verbessert nicht die Fitness

Wer motorisierte Unterstützung nutzt, tut nichts für seine Fitness. Der Trainingseffekt ist gleich null. Dieser Mythos ist ebenfalls falsch. Das zeigt eine groß angelegte Studie der Universität Basel. Das erstaunliche Ergebnis: E-Bike-Fahren hat ungefähr den gleichen Fitness-Effekt wie herkömmliches Radfahren. 

Die leicht übergewichtigen Studienteilnehmer fuhren an drei Tagen pro Woche mindestens 6 Kilometer am Stück. Die Hälfte der Gruppe nutzte ein E-Bike, die andere Hälfte stieg auf klassische Fahrräder. Vorgaben an Geschwindigkeit und Steckprofil gab es nicht. 

Nach vier Wochen verbesserte sich bei allen Teilnehmern die Ausdauerleistung. Die Fitness hatte sich bei beiden Gruppen vergleichbar gut entwickelt. Diese wurde an ihrer Sauerstoffaufnahmekapazität gemessen. 

Mythos 3: Nur Rentner fahren E-Bikes

Auch wenn sich das E-Bike in den letzten Jahren einen grandiosen Siegeszug hingelegt hat, wird man häufig noch belächelt, wenn du sagst: Ich kaufe mir ein E-Bike. „Du gehst wohl in Rente.“ Denn für einige sind E-Bikes etwas für Rentner. Auch dieser Mythos ist falsch. So stellt mittlerweile die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen mit 25 Prozent den größten Anteil der E-Bike-Käufer dar. Sogar die 18- bis 29-Jährigen nehmen mit knapp 14 Prozent einen größeren Anteil unter den E-Bike-Käufern ein als die Ü-60-Fraktion.

Mythos 4: E-Bike-Fahren ist etwas für Faule

Sport und E-Bike? Eher nicht. Wer sportlich ist, steigt aufs Rennrad, Trecking-Bike oder Mountainbike. So ein verbreiteter Glaube. Dieser Mythos ist zum Teil falsch. Klar, richtige Sportfreaks müssen den Schmerz in den Beinen spüren. Der Puls soll auf 200 steigen. Die Basler Studie brachte etwas Weiteres zum Vorschein: Nicht nur die Fitness steigt bei E-Bike-Nutzern ähnlich wie beim Radfahren. Außerdem: E-Bike-Fahrer legen mehr Höhenmeter zurück und fahren schneller. Der E-Antrieb ist ein wahrer Motivationsschub. Gerade ältere Menschen oder Übergewichtige werden durch die E-Unterstützung motiviert, sich mehr zu bewegen. Alles geht leichter, das Fahren macht mehr Spaß. E-Bikes werden so zu Fitness-Animateuren. 

Dies belegt auch eine weitere Studie, an der mehr als 10.000 Fahrradfahrer aus sieben europäischen Ländern teilnahmen. E-Biker legen im Schnitt rund acht Kilometer täglich zurück, Drahteselantreiber schaffen es nur auf rund 5,3 Kilometer. Das E-Bike motiviert zu längeren Strecken. Davon profitieren dein Stoffwechselumsatz und Kalorienverbrauch.

Auf einen Espresso: Gesundheit E-Bike vs. Fahrrad

Ist a) das E-Bike besser für die Gesundheit, oder fördert b) das normale Fahrrad Fitness und Gesundheit? Diese Frage lässt sich nicht mit a) oder b) beantworten. Es kommt darauf an. Wenn du ein E-Bike im Alltag nutzt, förderst du deine Fitness und Gesundheit genauso wie auf einem rein Muskel-angetriebenen Fahrrad. Dein Kalorienverbrauch auf dem E-Treter ist ähnlich. Klar, Mountainbiker und Rennfahren verbrennen mehr Kalorien und dürften in der Regel auf fitter sein. Aber gerade für Menschen, die ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen haben oder deren Schweinehund ziemlich ausgeprägt ist, für die kann das E-Bike das ideale Fitness-Gerät sein. Es erhöht die Motivation längere Distanzen und anstrengendere Streckenprofile zurückzulegen. Dein Stoffwechsel wird aktiviert, deine Sauerstoffaufnahmefähigkeit erhöht.

Die Mythen E-Bikes fördern weder Fitness noch Gesundheit stimmen nicht.

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